Nimrod
Aus der Sicht der anderen Gruppenmitglieder
Foron-te-Meos: "Das Bild charakterisiert ihn schon
ganz gut. Nimrod ist ziemlich naiv, weltfremd und sein Verhalten wirkt oftmals etwas
beschränkt. Was er vermutlich auch ist. Deshalb ist es dem Mönch wohl so einfach
gelungen, ihn zu seinem Spitzel zu machen. In der Wildnis scheint er sich ja auszukennen,
unter Menschen aber ist er verloren, dauernd gerät er in Schwierigkeiten, aus denen man
ihn dann wieder herausholen muß. Dazu mag auch seine Leidenschaft für bunte Steine
beigetragen haben, für ein paar Glasperlen bekommt man alles von ihm. Häßliche
Silberlinge interessieren ihn eben nicht.
Im Kampf ist er nutzlos, es kommt schon mal vor, daß er in Ruhe zusieht, wie ich über
den Haufen geritten werde und lieber mehrere Armbrustschützen beobachtet, um etwas zu
tun, falls diese etwas tun. Schaden richtet er sowieso nie an."
Todur Eisenstein: "Manchmal sehr weltfremd. Seine Kenntnis von
Wäldern und Tieren und seine Unkenntnis von Städten stehen in starkem Kontrast. Leicht
manipulierbar und manchmal feige. Versucht seine Goldgier durch Dummheit zu tarnen."
Aus Erzählungen von Gideon von Mindas an seine Enkelkinder, gesammelt
und niedergelegt von Gerald von Rhoden: ...Im Laufen riss er den Bogen an
sich, zog einen Pfeil aus einem der zahllosen auf dem Schlachtfeld liegenden
Toten und hielt inne. Ruhig atmete er durch und seine Augen erspähten auf dem
jenseitigen Ufer den Zweikampf der Heerführer. Dies und nur dies würde den
Ausgang dieses schon viel zu lange dauernden Krieges entscheiden. Aber etwas
konnte er noch tun, etwas gab es noch. Ohne die Kämpfenden, das Blut und die
Todesschreie gefallener Kameraden zu beachten, erspähten seine Augen den Verräter.
Dort bei den Pferden hinter den zwei Streitenden wähnte er sich in Sicherheit.
„Dieser Pfeil ist für dich bestimmt“, dachte der Schütze grimmig, dann küßte
er den Pfeil und erschoss den Verräter. Nur kurz darauf kamen die Heiler zu spät,
der Blutverlust war zu hoch. Zwei Minuten später zog sein Freund und General
sein Schwert aus dem Leib seines Gegners, erschöpft aber unberührt von dem
Gift auf der Klinge eines toten und von keinem bemerkten Verräter.
Ja, leider war dies nicht die Geschichte von Nimrod dem Bogenschützen, Prinz
und Jäger, obwohl sie es vielleicht seine hätte sein können! Nimrod war immer
ein guter Freund und ich bin fast sicher, dass er es auch immer gut meinte. Ob
es an seiner Naivität oder an dem Trotz lag, immer seinen eigenen Kopf
durchzusetzen, daß so etwas immer wieder scheiterte will ich eurer Meinung überlassen,
meine Kinder! Aber eines muß ich ihm trotz all seiner Fehler lassen, er war
immer derjenige von dem man erwarten konnte, daß er auch das tat was er gesagt
hatte, na ja fast immer. Zumindest der einzige dem ich mein Geld anvertraut hätte.
(Hier sieht man leider, wie das grausame Alter auch den Verstand und das
Erinnerungsvermögen der größten
Helden zu trüben vermag; Anm. des Chronisten) Und das zählt jawohl mehr
als das Leben, wie mir mein Waffenbruder Todur sicher beigepflichtet hätte. Mit
der richtigen Erziehung hätte vielleicht sogar ein Schwertmeister aus ihm
werden können, denn bisweilen erzielte er ganz beachtliche Erfolge nicht etwa
mit seinem Bogen, einer der mächtigsten Waffen Andyras, nein den benutzte er
meist nur zu Paradezwecken, in jedem Sinne, sondern mit Schwert und Dolch im
Nahkampf. Ja manchmal war er schon ein erstaunliches Bürschchen, der Ritter und
Meisterbogenschütze Nimrod. Aber genug von den Bogenschützen, jetzt zurück zu
meinem Kam....
Um dem verehrten Leser noch einen tieferen und objektiveren Einblick in
die Charaktere zu gewähren, hier noch einige unabhängige (und unparteiische?)
Beschreibungen zu den einzelnen Personen: Auszug aus einem Bericht des
Inquisitorius Bernardus des Avarre für die Heilige Inquisition zu Petras über
jene Geschehnisse, welche auf der Feste des Nordens im Winter des Jahres 2725
AEC statt hatten. Übersetzung aus dem Altchardei in die gemeine Volkssprache.Der
Bericht war wohl von vorneherein zu Propagandazwecken und damit zur
Veröffentlichung bestimmt.
"...Batet Ihr mich auch über jene Subjekte Auskunft zu geben, welche in jene
Geschehnisse verwickelt waren, durch böse Fügung wie Ich heute meine, da sie
auf so unheilvolle Weise Einfluß wider die göttliche Ordnung genommen haben.
Da war zunächst, um mit dem Einfältigsten zu beginnen, jener Bogner, welcher
Nimrod genannt wurde. Ohne Zweifel ein Abkömmling jenes stolzen Geschlechts,
welches einst den Lauf der Welt lenkte. Im Licht geboren, doch dann in die
Sünde gestürzt. Die göttliche Strafe jenes frevelhaften Sündenfalles bot
sich schmerzhaft meinen Blicken dar: Ein beflissener Tölpel, dem jeglicher
Stolz und Edelmut abging. In seiner Schlichtheit war er mit den Dingen des
einfachen Volkes wohl vertraut, vermochte aber den geschliffenen Worten eines
gebildeten Inquisitorius nicht wirklich etwas entgegenzusetzen. Wohl wollte er
in einer Mischung aus Tumbheit, nach dem Munde reden und gespielter Unschuld mir
zu gefallen. Und tatsächlich war jener armselige Geist der Rettung seiner Seele
damals vielleicht noch nicht gänzlich Ferne. Doch hat er durch sein weiteres
Tun jegliche Gnade verspielt. Ordnen wir ihn in die geläufigen Sinnbildnisse
ein, so wollen wir ihm als Tier den Esel und als Eigenschaft die Einfalt
zuweisen. Als Strafe empfehlen wir nur die einfache Folter, ihn in Nacktheit mit
dem Gesicht zum Arsch auf einen Esel zu setzen und das Aufknüpfen wie ein
gemeiner Verbrecher."
Aniana Sternbogen: "Nimrod würde mit seinen Fragen selbst
einem Stein die Nerven rauben. Aber der Bogen hat ihn erwählt!?"
Daven Rhoney: "Hat das Herz am rechten Fleck, der Junge. Aber laß ihn
bloß nicht irgendetwas anfassen was wie ein Hebel aussieht!"
Quix: "Er muß sehr kundig und weise sein, denn er hat mich gelehrt
Schnecken seien 1 Meter große Tiere."
Ein Gefolgsmann des Gideon: " Is` mit dem Bogen wohl verheiratet und kann
auch erklären wie man das macht, also so das man`s versteht und nicht so
geschwollen wie andere. Geht uns mit seinem ständigen über die Schulter gucken
aber manchmal auf die Nerven."
| Disziplin: Schütze / Scout | Größe: 1,91 m |
| Kreis: 8 / 5 Legendenstatus: 3 | Gewicht: 78 kg |
| Rasse: Chardei | Haarfarbe: silbrig |
| Alter: 25 (ungefähr) | Augenfarbe: leicht violett |
| Geschicklichkeit: 19 (8) | Wahrnehmung: 19 (8) |
| Stärke: 16 (7) | Willenskraft: 14 (6) |
| Zähigkeit: 10 (5) | Charisma: 10 (5) |
| Widerstandskraft (K / M /S): 12 / 11 / 6 | Todesschwelle: 79 |
| Initiative: 2W6 | Bewußtlosigkeitsschwelle: 63 |
| Laufleistung: 90 / 45 | Verwundungsschwelle: 8 |
| Traglast: 165 / 310 | Erholungsproben: 2 / W8 |
| Karma: 25 / W6 |
Talente
| Projektilwaffen: 8 | Blattschuß: 8 |
| Kompaßpfeil: 3 | Magische Markierung: 8 |
| Steckpfeil: 8 | Luftpfeil: 2 |
| Brandpfeil: 8 | Pfeil weben: 5 |
| Erster Eindruck: 4 | Bannmarkierung: 6 |
| Hieb ausweichen: 8 | Unempfindlichkeit: 8 |
| Standhaftigkeit: 7 | Sprint: 8 |
| Nahkampfwaffen: 8 | Wurfwaffen: 8 |
| Gezielter Querschläger: 7 | Fremdsprachen: 1 |
| Karmaritual: 5 | Lautloser Gang: 5 |
| Kampfsinn: 7 | Pfeile Einsammeln: 8 |
| Adlerauge: 7 | Klettern: 7 |
| Magisches Spurenlesen: 5 | Manövrieren: 7 |
| Riposte: 7 | Waffenloser Kampf: 5 |
| Astralsicht: 6 | Geistesgegenwart: 6 |
| Fertigkeiten | Besondere Gegenstände |
| Pfeile schnitzen: 4 | Stern des Saril |
| Bogenbau: 4 | Pandris` Maske |
| Spuren lesen: 4 | Amulett der Dämonenabwehr |
| Überleben: 4 | Sternenbogen |
| Fauna / Flora des Nordens: 4 | |
| Wegekunde in Waldgebieten: 4 | Kniffe |
| Reiten: 4 | |
| Schwimmen: 2 | Magische Sicht |
| Seefahrt: 1 | Ereignisse Sehen |
| Signalpfeil | |
| Bewegungspfeil | |
| Explosiver Brandpfeil | |
| Abpraller | |
| Feuerpfeil | |
| Geisterflamme | |
| Stoppender Pfeil | |
| Unsichtbares Zeichen | |
| Versteck im Schatten |